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Innovative Verfahren
erhöhen die Chancen

Scheitern die Schwangerschaftsversuche, bedienen wir uns molekularer Verfahren, um die Ursachen dafür zu erforschen, optimale Bedingungen zu ermitteln und Ihre Chancen auf eine erfolgreiche Schwangerschaft zu maximieren. Für die Analysen wird eine Endometriumbiopsie durchgeführt. Hierbei wird eine feine Kanüle in die Gebärmutter eingeführt und eine kleine Gewebeprobe entnommen. Das reicht vollkommen aus, um die folgenden drei Tests gleichzeitig und ohne Risiko auszuwerten:

Der ERA-Test

Das “Endometrial Receptivity Array” stellt nach einer fünftägigen Progesteron-Gabe fest, ob die Gebärmutterschleimhaut optimal für die Implantation des Embryos vorbereitet ist. Somit kann der Embryotransfer zum bestmöglichen Zeitpunkt erfolgen, was die Erfolgschancen der In-Vitro-Behandlung erhöht. Bei drei von zehn Patientinnen ist das sogenannte Einnistungsfenster verschoben – aktuelle randomisierte Multicenter Studien bestätigen, dass ein personalisierter Embryotransfer im Einnistungsfenster dem herkömmlichen gefrorenen Embryotransfer überlegen ist und 71% Frauen innerhalb eines Jahres ein Kind zur Welt bringen.

Der EMMA-Test

Emma steht für “Endometrial Microbiome Metagenomic Analysis” und bewertet ein umfassendes Profil der Bakterien-DNA, welche sich in der Gebärmutterschleimhaut – auch Endometrium genannt, befindet – wo sich der Embryo später einnistet. Diese hängen eng mit dem Schwangerschaftserfolg zusammen. Der Test wird nach fünftägiger Progesteron-Gabe oder zwischen dem 15. und 25. Zyklustag vorgenommen. Wichtig ist, dass die Patientinnen in den drei Monaten vor der Biopsie keine Antibiotika einnehmen.

Der ALICE-Test

Der “Analysis of Infectious Chronic Endometritis”-Test zielt darauf ab, Bakterien zu identifizieren, die chronische Entzündungen der Gebärmutterschleimhaut verursachen, mit Unfruchtbarkeit und gynäkologischen Komplikationen in Verbindung stehen – auch bekannt als “chronische Endometritis”. Der Test wird nach fünftägiger Progesteron-Gabe oder zwischen dem 15. und 25. Zyklustag vorgenommen. Wichtig ist, dass die Patientinnen in den drei Monaten vor der Biopsie keine Antibiotika einnehmen.

PS: Ein weiteres Verfahren, das wir anwenden, um die Chancen auf eine erfolgreiche Schwangerschaft zu erhöhen, nennt sich "EMBRACE". Das besondere daran? Der embryonale, zellfreie DNA-Test erfordert keine Embryobiopsie. Embryos, die durch eine IVF-Behandlung entstehen, geben während ihrer Entwicklung im Labor natürlich DNA in das Kulturmedium ab. Die freigesetzte DNA in der Flüssigkeit wird auf die richtige Anzahl an Chromosomen analysiert und hilft dabei zu entscheiden, welcher Embryo zuerst übertragen werden soll. Somit erhöht das Analyseverfahren die Chancen auf eine erfolgreiche Schwangerschaft, während der Embryo nicht berührt wird.

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