Ordinationszeiten:
Mo - Fr 8.00 - 13.00 Uhr
zusätzlich Mo, Mi, Do Nachmittag n.V.

Spenderin

Wie gestaltet sich die Eizellauswahl?

Jede Spenderin bekommt zuerst eine qualifizierte Aussage über ihre Gesundheit und Vitalität, einen sogenannten „Ferticheck“, das heißt eine Überprüfung Ihrer Eizellqualität.

Die freiwilligen Spenderinnen müssen strengste Kriterien erfüllen und sich regelmäßig zu Kontrolluntersuchungen einfinden. Dabei spielen u.a. die Infektionsfreiheit, der Ausschluss von Erbkrankheiten, die Integrität und die Fertilität eine große Rolle. Der Name der Spenderin bleibt anonym. Sie erfährt nicht, welche Empfängerin ihre Eizelle bekommt.

Verlauf einer Spende

Bei dem sogenannten Vitrifikationsverfahren werden zehn bis zwölf Eizellen entnommen, die danach innerhalb von Sekundenbruchteilen bei -197°C schockgefroren werden. Inzwischen ist wissenschaftlich weitgehend abgesichert, dass das Einfrieren die Qualität der Zellen nicht mindert.

Wie erfolgt die Auswahl der Spenderin?

Es gilt das Ähnlichkeitsprinzip. Wer sich ähnlich sieht, hat ähnliche Gene. Für die Auswahl der geeigneten Spenderin sind daher Augenfarbe, Teint, Haarfarbe, Körpergröße und Gewicht ausschlaggebend. Auch der höchste Ausbildungsabschluss und Begabungen sind wesentliche Auswahlkriterien. Die Blutgruppe beider Partner wird erhoben, um auch diese Familienähnlichkeit sicher zu stellen.

Welches Risiko besteht für die Spenderin?

Die Phase der Stimulation ist im Regelfall gut verträglich. Die im Eierstock wachsenden Eibläschen können ein gewisses Maß an Beschwerden verursachen. Das Risiko des Eingriffs selbst ist bei ultrakurzer Anästhesie sehr gering. Bei den bisher 8.400 aktuell durchgeführten Entnahmen im Institut trat zweimal eine lokale Entzündung und einmal blutiger Harn durch eine Nadelstichverletzung der Harnblase auf.

Die Ausbildung des Überstimulationssyndroms, das vor allem bei Eintritt einer Schwangerschaft in der Therapie auftritt, ist durch engmaschige Kontrolle und Überwachung praktisch ausschließbar. Mögliche psychische Belastungen werden durch eine durchgehende Erreichbarkeit eines Teams von BetreuerInnen abgefangen.

Information

Telefonisch stehen wir Ihnen im Rahmen unserer Öffnungszeiten unter der Tel. Nr.: +43 (0) 3136 55 111 gerne zur Verfügung.