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Der Valentinstag steht für Romantik, Nähe und gemeinsame Zeit. Doch viele Paare mit unerfülltem Kinderwunsch erleben diesen besonderen Tag anders: Gedanken kreisen weniger um Kerzenlicht und Kuscheln, sondern vielmehr um Termine, Behandlungen, Fruchtbarkeit und das geduldige Warten auf ein positives Ergebnis.

Diese Phase ist emotional herausfordernd. Zwischen Hoffnung, Unsicherheit und Alltag werden Partnerschaften auf eine neue, oft ungewohnte Weise geprüft. Eine Kinderwunschbehandlung betrifft nicht nur den Körper, sondern immer auch die Beziehung. Gefühle wie Erschöpfung, Rückzug oder unterschiedliche Bewältigungsweisen können zu Spannungen führen. Gleichzeitig kann gerade diese Herausforderung auch verbinden, wenn Partner sich Zeit nehmen, einander zuzuhören und Verständnis füreinander zu zeigen.

Im Kinderwunsch Institut begleiten wir Paare nicht nur medizinisch, sondern stets einfühlsam, individuell und achtsam. Unsere Erfahrung zeigt, dass ein offener Austausch über Ängste, Erwartungen und Wünsche nicht nur entlastet, sondern auch Nähe schafft, die im Alltag leicht verloren gehen kann. Kleine Rituale im Alltag - ein gemeinsamer Spaziergang, ein bewusstes Gespräch ohne Behandlungsplanung oder ein Dinner bei Kerzenlicht ganz ohne Leistungsdruck - können helfen, wieder Raum für Verbundenheit zu schaffen. Solche Momente erinnern daran, warum zwei Menschen diesen Weg gemeinsam gehen: aus Liebe, Vertrauen und gegenseitiger Unterstützung. Berührungen und Zärtlichkeit müssen nicht „funktional“ sein. Sie sind Ausdruck von Nähe, Geborgenheit und Vertrauen - und gerade dann besonders wertvoll, wenn der Weg zum Wunschkind von Erwartungen, Unsicherheiten oder Erschöpfung begleitet wird.

Auch der Austausch mit Fachpersonen oder eine begleitende Beratung kann entlasten und neue Perspektiven eröffnen. Niemand muss diesen Weg allein gehen. Unterstützung anzunehmen ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Verantwortung für sich selbst und die Partnerschaft. Der Valentinstag erinnert uns daran: Liebe zeigt sich nicht nur in perfekten Momenten, sondern oft gerade in schwierigen Phasen - im Zuhören, im Mitfühlen, im gemeinsamen Durchhalten. Nähe, Vertrauen und gegenseitige Wertschätzung sind wichtige Kraftquellen auf dem Weg zum Wunschkind. Nehmen Sie sich bewusst Zeit füreinander - nicht nur am Valentinstag, sondern das ganze Jahr über. Ihre Beziehung ist ein wertvoller Teil dieses Weges.


Eingeschränkte männliche Fruchtbarkeit ist eine häufige Ursache für einen unerfüllten Kinderwunsch. Dank moderner Reproduktionsmedizin stehen heute vielfältige Therapiemethoden zur Verfügung, die individuell auf die jeweilige Ausgangssituation abgestimmt werden können. Ziel der Kinderwunschbehandlung ist es, Paaren realistische und medizinisch fundierte Wege zum Wunschkind zu eröffnen.

Grundlage jeder Therapie: gezielte Diagnostik
Die Wahl der geeigneten Therapiemethode basiert immer auf einer sorgfältigen Diagnostik. Ein Spermiogramm liefert zentrale Informationen zur Samenqualität und dient als Ausgangspunkt für weitere Schritte. Je nach Befund können zusätzliche hormonelle, genetische oder bildgebende Untersuchungen notwendig sein. Erst auf dieser Basis wird entschieden, welche Therapieoption sinnvoll ist. Bei leicht oder moderat eingeschränkter Samenqualität kann eine intrauterine Insemination (IUI) eine effektive Therapieoption darstellen. Dabei werden die Spermien aufbereitet und zum optimalen Zeitpunkt direkt in die Gebärmutter eingebracht. Diese Methode wird häufig dann eingesetzt, wenn eine natürliche Befruchtung erschwert, aber grundsätzlich möglich ist.

ICSI als zentrale Therapiemethode bei stark eingeschränkter Fruchtbarkeit
Bei deutlich eingeschränkter Samenqualität oder ausbleibendem Erfolg anderer Methoden kommt die ICSI (Intrazytoplasmatische Spermieninjektion) zum Einsatz. Diese etablierte Therapieform ermöglicht eine Befruchtung, indem ein einzelnes Spermium gezielt in die Eizelle eingebracht wird. Die ICSI ist eine der wichtigsten Therapieoptionen bei männlicher Unfruchtbarkeit und eröffnet vielen Paaren neue Chancen innerhalb der Kinderwunschbehandlung.

Therapieoptionen bei fehlenden Spermien im Ejakulat
Sind im Ejakulat keine oder nur sehr wenige Spermien vorhanden, stehen dennoch spezialisierte Therapiemethoden zur Verfügung. Mit TESE (Testikuläre Spermienextraktion) oder TESA (Testikuläre Spermienaspiration) können Spermien direkt aus dem Hoden oder Nebenhoden gewonnen werden. Diese werden anschließend im Rahmen einer ICSI verwendet. Auch bei komplexen Befunden kann so eine Kinderwunschbehandlung mit eigenen Spermien möglich werden.

Ergänzende Maßnahmen und Therapieplanung
Therapieoptionen beschränken sich nicht ausschließlich auf medizinische Verfahren. Auch begleitende Maßnahmen wie Lebensstiloptimierung, Stressreduktion oder hormonelle Unterstützung können Teil der Kinderwunschbehandlung sein und den Behandlungserfolg positiv beeinflussen. Diese Aspekte werden individuell in die Therapie eingebunden. Welche Therapiemethode die richtige ist, hängt immer von der individuellen Situation ab. In ausführlichen Gesprächen werden alle Therapieoptionen verständlich erläutert und gemeinsam abgewogen. Ziel ist eine Kinderwunschbehandlung, die medizinisch sinnvoll ist und zugleich die persönlichen Wünsche und Lebensumstände berücksichtigt.

Moderne Therapieoptionen eröffnen neue Chancen
Dank moderner Therapiemethoden ist eingeschränkte männliche Fruchtbarkeit heute kein Ausschlusskriterium mehr für eine erfolgreiche Kinderwunschbehandlung. Durch gezielte Diagnostik, individuell abgestimmte Therapieoptionen und persönliche Begleitung können Männer und Paare neue Perspektiven auf ihrem Weg zum Wunschkind entwickeln.

Priv. Doz. Doktor med. sci. Gregor Weiß


“Lange haben wir gewartet und gerätselt – bis irgendwann die Zweifel immer größer wurden. Mit dem neuen Jahr brachte eine einfache Untersuchung Klarheit. Beim Spermiogramm stellte sich heraus: Die Samenqualität war beeinträchtigt. MEINE Samenqualität. Ganz schön hart zu sehen – hier, so schwarz auf weiß. Ich bin natürlich froh, dass meine Frau gesund ist und dennoch – oh Mann, das hätte ich nicht gedacht … ja, gehofft, dass es nicht an mir liegt. Und gleichzeitig ist ein Teil von mir erleichtert, denn endlich gibt es Antworten und vor allem Wege nach vorne.”

Eine Erfahrung, die viele Männer machen – und für viele von ihnen ein schwieriger Moment. Sie fühlen sich machtlos, wenn der Kinderwunsch auf sich warten lässt. Dabei wissen die wenigsten, wie viel sie selbst beitragen können. Sowohl durch den Lebensstil als auch mittels moderner Medizin bestehen große Chancen gezielt gegenzusteuern.

Besonders bei Männern, die bereit sind, auf Alkohol und Nikotin zu verzichten, zeigen sich positive Veränderungen schneller als “Mann” denkt: Schon nach wenigen Monaten kann die Fruchtbarkeit messbar steigen.

Zudem profitiert der Körper von einem gesunden Lebensumfeld – und das schließt die Spermien nicht aus. Was der Fruchtbarkeit guttut?

Sollte trotz Lebensstiloptimierung ein schlechter Samenbefund vorliegen und eine Kinderwunschbehandlung notwendig sein, bieten wir zahlreiche moderne Möglichkeiten an, die zum Wunschkind führen können – individuell abgestimmt und medizinisch präzise. Im Folgeartikel "Von der Diagnose zur Lösung" informiert Gregor Weiß über unsere Diagnostik- und Therapiemethoden, wie:

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Fragen Sie sich, wann man eigentlich von Unfruchtbarkeit spricht? Antworten finden Sie hier:


Die Advent- und Weihnachtszeit gilt als Periode der Ruhe, Wärme und Familienverbundenheit. Lichter, Kerzen, festliche Musik – alles vermittelt Harmonie. Doch für Menschen mit unerfülltem Kinderwunsch kann gerade diese Zeit besonders schmerzhaft sein. Was für viele eine fröhliche Familienzeit ist, wird für Kinderwunsch-Paare oft zu einem emotionalen Kraftakt. Weihnachten macht sichtbar, was fehlt – und laut, was man sonst versucht, leise zu tragen.

Der stille Schmerz hinter dem Lichterglanz
Während Familien ihre Kinder warm einpacken, Kekse backen und Weihnachtsfotos posten, spüren viele Betroffene ein Stechen im Herzen. Nicht aus Neid – sondern aus Sehnsucht. Die Weihnachtszeit mit Kinderwunsch konfrontiert immer wieder mit der Frage: „Warum noch nicht wir?“ Für manche wird die „stille Zeit“ zur lautesten Zeit des Jahres.

„Wann ist es bei euch endlich so weit?“ – Wenn Fragen besonders treffen
Kaum eine Jahreszeit bringt so viele gut gemeinten, aber verletzenden Fragen wie Weihnachten:

„Ihr seid ja jetzt eh im richtigen Alter…“
„Na, habt ihr noch keine Kinder?“
„Wird’s nicht langsam Zeit?“

Diese Sätze mögen harmlos wirken, aber für Menschen im Kinderwunschprozess treffen sie mitten ins Herz. Zwischen medizinischen Terminen, Hoffen, Warten und Zweifeln ist jeder Kommentar ein zusätzlicher emotionaler Druck.

Zwischen Mitfreuen und Selbstschutz: Ein Balanceakt
Viele Betroffene berichten:
„Ich freue mich für die anderen – aber ich weiß nicht, wie ich mich selbst schützen soll.“

Und genau das ist das Schwierige: Man möchte niemandem etwas neiden, und gleichzeitig tut es weh. Beides darf wahr sein.

5 Wege, wie du die Adventzeit trotz unerfülltem Kinderwunsch gut überstehst

1. Setze klare Grenzen
Du darfst Einladungen ablehnen, wenn es dir zu viel ist. Legitim ist ein einfaches: „Dieses Jahr ist für mich emotional herausfordernd, ich mache es ruhiger.“

2. Bereite Antworten auf unangenehme Fragen vor
„Das ist gerade ein sensibles Thema für uns – danke fürs Verständnis.“

3. Schaffe kleine Rituale nur für dich
Kerzenschein, Spaziergänge, Musik, ein warmes Bad – all das stabilisiert.

4. Zeit als Paar – ohne Kinderwunschthema
Ein bewusster Abend stärkt die Beziehung.

5. Hol dir Unterstützung – auch professionelle
Für ein erstes Orientierungsgespräch im Kinderwunsch Institut:
https://www.kinderwunsch-institut.at/erstgespraech/
Für Beziehung & Kommunikation: Beziehungscoachin Cornelia Morgen unterstützt Paare:
https://www.corneliamorgen.com

FAQ: Weihnachten & unerfüllter Kinderwunsch
Warum ist Weihnachten für Menschen mit Kinderwunsch besonders belastend?
Weil diese Zeit stark auf Familie und Kinder fokussiert ist.

Wie kann ich mich emotional schützen?
Grenzen setzen, Selbstfürsorge, vorbereitete Antworten.

Wie gehe ich mit unangenehmen Fragen um?
„Das ist gerade ein sensibles Thema.“

Wann sollte ich mir Unterstützung holen?
Wenn die Belastung anhält oder die Beziehung darunter leidet.

Abschließende Gedanken
Weihnachten ist nicht für alle unbeschwert – und das ist okay. Du darfst Grenzen setzen. Du darfst traurig sein. Du darfst Hoffnung haben. Und du darfst diese Adventzeit so gestalten, wie es für dich richtig ist.

Ganz liebe Grüße, dein Team vom Kinderwunsch Institut.

📣 Nicht vergessen: Unsere Wunschbaum-Aktion läuft auf Instagram noch bis zum 19.12.2025!


Der Kinderwunsch ist so individuell wie jede Lebensgeschichte. Berufliche Ziele, Partnerschaft oder gesundheitliche Aspekte führen dazu, dass viele Frauen ihre Familienplanung auf einen späteren Zeitpunkt verschieben möchten. Mit dem sogenannten Social Egg Freezing - dem vorsorglichen Einfrieren unbefruchteter Eizellen - können Frauen ihre Fruchtbarkeit erhalten und sich mehr Flexibilität für die Zukunft sichern.

Rechtliche Wende: Ab 2027 erlaubt
Bislang war das Einfrieren von Eizellen in Österreich nur dann erlaubt, wenn eine medizinische Indikation vorlag - etwa vor einer Krebsbehandlung oder bei Erkrankungen, die die Fruchtbarkeit gefährden. Im Oktober 2025 hat der österreichische Verfassungsgerichtshof (VfGH) das bisherige Verbot aufgehoben. Ab dem 1. April 2027 wird Social Egg Freezing in Österreich auch ohne medizinischen Grund erlaubt sein. Damit zieht Österreich mit vielen anderen europäischen Ländern gleich und öffnet Frauen die Möglichkeit, ihre Fruchtbarkeit eigenverantwortlich zu sichern. Bis zum Inkrafttreten dieser neuen Regelung gilt jedoch weiterhin die bisherige Rechtslage: Eizellen dürfen aktuell nur aus medizinischer Notwendigkeit eingefroren werden.

Wie funktioniert Social Freezing?
Das Verfahren des Social Egg Freezing ist medizinisch gut erprobt und gilt als sicher. Zunächst erfolgt eine individuelle Beratung und Diagnostik, bei der Hormonwerte, Eizellreserve und allgemeine gesundheitliche Voraussetzungen überprüft werden. Anschließend wird durch eine hormonelle Stimulation das Wachstum mehrerer Follikel im Eierstock angeregt und die Eizellen im Rahmen einer Punktion entnommen. Die gewonnenen Eizellen werden danach mittels Vitrifikation, einem modernen Schockfrostverfahren, bei minus 196 °C eingefroren und dauerhaft gelagert. So bleiben sie über viele Jahre hinweg in ihrer Qualität unverändert und können zu einem späteren Zeitpunkt im Rahmen einer Kinderwunschbehandlung aufgetaut, befruchtet und eingesetzt werden. Der Erfolg hängt dabei entscheidend vom Alter der Frau zum Zeitpunkt der Eizellentnahme ab: Je jünger die Frau ist, desto höher sind die Chancen auf eine spätere Schwangerschaft mit den eigenen, zuvor eingefrorenen Eizellen.

Offene Fragen zur Finanzierung
Während die rechtliche Grundlage nun geschaffen ist, bleibt die Frage der Finanzierung noch ungeklärt. Derzeit ist nicht entschieden, ob und in welchem Umfang die Kosten für Social Egg Freezing - also für hormonelle Stimulation, Eizellentnahme, Kryokonservierung und Lagerung - künftig von der öffentlichen Hand oder Krankenkassen unterstützt werden. Hier ist nun die Politik gefordert, um gerechte Rahmenbedingungen für Frauen unabhängig von Einkommen oder sozialem Status zu schaffen.

Ein Schritt in Richtung reproduktiver Selbstbestimmung
Mit dem Urteil des Verfassungsgerichtshofs öffnet sich Österreich ab 2027 für eine moderne Form der Familienplanung. Frauen erhalten damit mehr Entscheidungsfreiheit und die Möglichkeit, ihre biologische Fruchtbarkeit besser an ihre persönliche Lebensplanung anzupassen. Das Kinderwunsch Institut Schenk begleitet Frauen bereits heute bei der medizinisch indizierten Eizellvorsorge mit langjähriger Erfahrung, moderner Technologie und individueller Betreuung. Sobald die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen für Social Egg Freezing in Kraft treten, werden Patientinnen auch in Österreich neue Perspektiven für eine selbstbestimmte Zukunft haben.

Priv. Doz. Doktor med. sci. Gregor Weiß
Foto Eizelle: KI generiert


Rund um den Kinderwunsch kursieren viele Mythen – vom Kopfstand nach dem Liebesspiel bis hin zu speziellen Diäten. Wir zeigen, was wirklich stimmt und welche Faktoren Ihre Fruchtbarkeit positiv zu beeinflussen.

Mehr Zweisamkeit – mehr Chancen auf eine Schwangerschaft.
Die Chancen auf eine Schwangerschaft sind von den fruchtbaren Tagen im Zyklus der Frau abhängig, die sich auf nur etwa 6 Tage rund um den Eisprung konzentrieren. Sehr häufiger Geschlechtsverkehr kann die Spermienkonzentration etwas verringern. Optimal sind regelmäßige Kontakte alle zwei bis drei Tage rund um die fruchtbaren Tage..

Eine Frucht für die Fruchtbarkeit?
Nach dem Eisprung greifen viele Frauen zur Ananas – in der Hoffnung, damit ihre Chancen auf eine erfolgreiche Schwangerschaft zu erhöhen. Der Grund dafür ist das enthaltene Enzym Bromelain. Es wirkt entzündungshemmend und durchblutungsfördernd. Eine effektive Durchblutung der Gebärmutterschleimhaut gilt als förderlich für die Einnistung des Embryos. Wissenschaftlichen Studien zeigen jedoch keinen medizinischen Effekt von Bromelain auf die Schwangerschaft. ”. Unser Fazit: Früchte sind gesund und liefern wertvolle Vitamine und Mineralstoffe, die den Körper stärken - für die Fruchtbarkeit selbst gibt es jedoch keine speziellen Obstsorten, entscheidend bleibt eine ausgewogene Ernährung.. Wahllos Vitamine einzunehmen, kann ohne Bedarf ebenso wenig bis gar keinen Nutzen bringen.

Gleitgel hindert Spermien am Durchschwimmen.
Herkömmliche Gleitgele können die Beweglichkeit der Spermien beeinträchtigen. Allerdings gibt es speziell entwickelte, fertilitätsfreundliche Gleitgele, welche die Spermien nicht in ihrer Funktion stören und unbedenklich sind.

Das Handy in der Hosentasche schadet der Fruchtbarkeit?
Ob Handystrahlung tatsächlich einen negativen Einfluss auf die Spermienqualität und -beweglichkeit hat oder bei Frauen die Eizellen beeinträchtigt, ist bislang nicht eindeutig belegt. Unser Tipp: Das Handy dennoch öfter mal vom Körper weglegen – denn Vorsicht ist besser als Nachsicht. Immerhin wird der Einfluss elektromagnetischer Strahlung auf den menschlichen Körper schon seit Langem untersucht und ein möglicher negativer Effekt kann nicht ausgeschlossen werden.

Haben Sie einen unerfüllten Kinderwunsch und versuchen sie bereits seit einem Jahr vergeblich schwanger zu werden? Dann empfehlen wir Hilfe in Anspruch zu nehmen – bei Frauen über 35 Jahren bereits nach sechs Monaten. In einem unverbindlichen Beratungsgespräch besprechen wir alle möglichen Ursachen – und was Sie tatsächlich für Ihre Fruchtbarkeit tun können.


Als internationaler Awareness Month steht der September ganz im Zeichen von PCOS. PCOS bedeutet “Polyzystische Ovarialsyndrom”. Andere Bezeichnungen sind PCO-Syndrom oder Stein-Leventhal-Syndrom, hyperandrogenämische chronische Anovulation oder funktioneller ovarieller Hyperandrogenismus. Es handelt sich hierbei um eine der häufigsten hormonellen Störungen, die etwa 8-12 % der Frauen im gebärfähigen Alter betrifft. Trotzdem bleibt die Diagnose oft lange aus – besonders dann, wenn die typischen Anzeichen fehlen oder nur schwach ausgeprägt sind.

Welche Symptome können bei PCOS auftreten?

Was die Diagnose herausfordernd macht, ist, dass die Symptome sehr unterschiedlich und breit gefächert sind. Ein Hinweis darauf könnte ein Überschuss an männlichen Hormonen sein, der zu Akne, verstärktem Haarwuchs und Zyklusstörungen führt. Auch starke Menstruationsbeschwerden, unerklärliche Gewichtszunahme, eine Insulinresistenz oder Zysten an den Eierstöcken sind eine mögliche Indikation. Und nicht zuletzt kann auch der unerfüllte Kinderwunsch darauf hindeuten.

Wie diagnostiziert der Arzt oder die Ärztin das PCOS?

Bei der Diagnose sind in erster Linie die Zyklusüberwachung und eine Überprüfung des Hormonhaushalts mittels Blutabnahme von großer Bedeutung. Dabei liegt das Hauptaugenmerk vor allem auf der Überprüfung von Östrogenen, Androgenen, LH, FSH und auch den Schilddrüsenhormonen. Ein vaginaler Ultraschall der Eierstöcke zeigt, ob diese vergrößert sind und mehrere Zysten, also mit Flüssigkeit gefüllten Bläschen, aufweisen.

Eine frühzeitige Diagnose ist wichtig, um Langzeitschäden vorzubeugen, denn PCOS erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und eines Karzinoms der Gebärmutterschleimhaut. Ein gesunder Lebensstil und regelmäßige Untersuchungen durch einen Gynäkologen oder eine Gynäkologin sind für PCOS-Patientinnen daher unumgänglich.

Wie wird das PCOS behandelt?

Die Behandlung hängt stark von den Symptomen der Patientin ab. Ein gesünderer Lebensstil oder die Gabe von Hormonpräparaten kann die Beschwerden verbessern. In seltenen Fällen ist eine Operation erforderlich.

Welche Möglichkeiten bestehen für Frauen, die von PCOS betroffen sind und sich ein Kind wünschen?

Zu uns kommen immer wieder Patientinnen mit PCOS. In manchen Fällen erhalten Sie die Diagnose erst nach einer umfangreichen Untersuchung im Kinderwunsch Institut, manchmal wissen sie schon beim Erstgespräch von ihrer Erkrankung. Für Frauen mit PCOS und Kinderwunsch ist eine frühzeitige Behandlung besonders wichtig, denn je länger die überschüssigen männlichen Hormone den Zyklus negativ beeinflussen, umso komplizierter gestaltet sich eine Therapie. In der Regel haben sie jedoch gute Chancen, mit Hilfe einer Kinderwunschbehandlung schwanger zu werden. Welche Art der Therapie in Frage kommt, wird individuell und nach ausführlichen Untersuchungen beider Partner festgelegt.

Vereinbaren Sie Ihr Erstgespräch, um Ihre Möglichkeiten im Kinderwunsch Institut durch:


Hier erfahren Sie mehr über die Behandlungsmethoden im Kinderwunsch Institut:


Über unsere Social Media-Kanäle sind Sie immer informiert. Folgen Sie uns, um die Aufklärungsvideos von Dr. Schenk nicht zu verpassen – darin spricht er über das polyzystische Ovarialsyndrom, seine Auswirkungen auf den Kinderwunsch und erklärt die wichtigsten Fakten rund um die hormonelle Störung.


Wenn sich der Kinderwunsch nicht erfüllt, stellen sich viele die Frage: „Ist es einfach Schicksal?“ Aber was, wenn moderne Medizin heute mehr kann, als wir lange für möglich hielten?

Ersetzt Zufall durch Auswahl

Dank biotechnologischer Therapiemethoden eröffnen sich auch in der genetischen Diagnostik neue Chancen. Eine dieser Möglichkeiten ist die Präimplantationsdiagnostik – ein Verfahren, bei dem Embryonen noch vor dem Einsetzen in die Gebärmutter auf genetische Erkrankungen untersucht werden. Embryonen mit auffälligen Erbanlagen können so frühzeitig erkannt und ausgeschlossen werden. Das Wunschkind folgt dabei keiner Wunschliste – doch anhand medizinisch begründeter Entscheidungen können wir die besten Bedingungen für ein gesundes Leben schaffen. Die Methode erhöht die Chance auf eine erfolgreiche Schwangerschaft und die Geburt eines gesunden Babys – insbesondere für Paare, die bereits eine lange Leidensgeschichte hinter sich haben. Ihnen kann neue Hoffnung und die Erfüllung des langersehnten Kinderwunsches geschenkt werden.

Sanft & sicher

Ein besonders innovatives Analyseverfahren namens „Embrace“ hilft zu entscheiden, welcher Embryo als Erstes übertragen werden soll – und das ganz ohne Biopsie. Stattdessen wird die zellfreie DNA analysiert, die der Embryo in das Kulturmedium abgibt. So lassen sich wichtige genetische Informationen gewinnen, ohne den Embryo zu berühren – ein großer Fortschritt in der sanften Reproduktionsmedizin.

Apropos Genetik: Diese nimmt leider keine Rücksicht auf berufliche Selbstverwirklichung oder den gesellschaftlichen Wandel, nach dem 40 das neue 30 ist. Fakt ist: Das Alter bleibt wohl der größte Einflussfaktor beim Kinderwunsch. Daher hört man von vielen Paaren immer wieder: „Beim ersten Kind hat es problemlos geklappt – doch auf die zweite Schwangerschaft warten wir vergeblich.“ Da stellt sich die Frage:

Wie alt ist zu alt fürs Babyglück?

Ab 32 Jahren nimmt die weibliche Fruchtbarkeit deutlich schneller ab. Viele Paare fühlen sich zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht bereit für ein Kind – sei es wegen Karriereplänen oder der Partnersuche. Deshalb ist die frühzeitige Abklärung der Eizellreserve und Samenqualität so wichtig.

Der Fertility Check gibt Auskunft

Bereits vor acht Jahren konnten wir mit „FertiBot“, einem der weltweit ersten Fruchtbarkeits-Chatbots, neue Maßstäbe in der Früherkennung möglicher Fertilitätsprobleme setzen. Der digitale Fruchtbarkeitstest bietet Ihnen in wenigen Klicks eine erste Einschätzung Ihrer Fruchtbarkeit – einfach, anonym und unkompliziert. So können Sie frühzeitig medizinische Unterstützung in Anspruch nehmen oder bei uns einen präzisen Fertility Check durchführen lassen.

Bei einem unverbindlichen Erstgespräch sind wir für all Ihre Fragen da – und das auf Wunsch auch per Mausklick. Digital via Zoom lernen Sie uns entspannt und bequem von zu Hause aus kennen – und leisten zudem einen Beitrag zur Umwelt:


Wenn menschliche Gesundheit auf zukunftsweisende Wissenschaft trifft, entstehen neue Chancen auf dem Weg zum Wunschkind. Deshalb ist es für uns im Kinderwunsch Institut essentiell, immer am neuesten Stand der Forschung und Technologie zu bleiben – nur so können wir Ihnen die bestmögliche Betreuung garantieren. Neben medizinischem Know-how sorgt unsere High-End Technik für optimale Laborbedingungen und maximale Präzision in allen Abläufen.

Entwickelt wie im Film

Wir gehören zu den wenigen IVF-Zentren in Österreich, die mit sogenannten Time-Lapse-Kulturen arbeiten – einem hochmodernen Verfahren zur lückenlosen Überwachung und Entwicklungskontrolle der Embryonen – ganz ohne Eingriff in ihre geschützte Umgebung. Dabei entstehen mikroskopische Aufnahmen im Minutenabstand – wie ein Zeitrafferfilm des Lebensbeginns. Zum Einsatz kommen dabei der miniaturisierte Inkubator „Geri“ und das Embryoskop+. Beide Systeme minimieren Störeinflüsse in einem besonders sensiblen Entwicklungsstadium und schaffen optimale Wachstumsbedingungen für die kleinen Embryonen. Das Ergebnis: eine Erfolgsrate von bis zu 89 % – und damit echte Hoffnung für ungewollt kinderlose Paare.

Mit Kryokonservierung zum Erfolg

Die Kryokonservierung von Eizellen, Samenzellen und Embryonen ist ein besonders schonendes Verfahren. Mit Hilfe der „The Cryotop® Method“ werden Eizellen oder Embryonen auf -196° C abgekühlt und von Hand eingefroren. Durch hoch konzentrierte Vitrifikationsmedien und eine extrem schnelle Abkühlrate von bis zu 23.000° C pro Minute werden die Zellen und Embryonen in einen glasähnlichen Zustand überführt. Dies verhindert die Bildung von Eiskristallen und ermöglicht das Überleben von Embryonen.

Den besten Zeitpunkt erkennen

Da Chancenoptimierung bei uns großgeschrieben wird, nutzen wir auch molekulare Verfahren, um die Ursachen für gescheiterte Schwangerschaftsversuche zu identifizieren und optimale Bedingungen zu ermitteln. Mit Hilfe der ERA-, EMMA- und ALICE-Tests lässt sich das ideale Einnistungsfenster exakt bestimmen – dies ermöglicht einen personalisierten Embryotransfer, der dem herkömmlichen Vorgehen überlegen ist. 71% der Frauen, die diesen Weg wählen, bringen innerhalb eines Jahres ein Kind zur Welt.

Vereinbaren Sie Ihr persönliches Beratungsgespräch und lassen Sie uns gemeinsam die ideale Methode für Sie finden:


Ideen, Tipps und ganz viel Sommerlaune.

Viele von Ihnen erinnern sich bestimmt noch an unser Glückskinder-Magazin – vollgepackt mit wertvollen Tipps rund um den Kinderwunsch und das Familienleben. Dieses Jahr erscheint es in neuem Glanz: Das neue Magazin zum Downloaden hält bunte Ideen für den Alltag mit Kindern parat. Gerade jetzt, wo die Sommerferien begonnen haben, bietet es Unterhaltung für Groß und Klein:

– lustige Bastelideen
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– eine erfrischende Abkühlung für heiße Tage zum Selbermachen

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Glückskindermagazin Sommer 2025