Gavi & Geri

Die Geräte “Gavi” und “Geri” der Firma Merck Serono erhöhen die Präzision der Abläufe und damit auch Ihre Chance schwanger zu werden und sind mittlerweile zu unverzichtbaren Elementen unserer Arbeit geworden. Die Geräte für Vitrifikation und Time-Lapse Technologie sind im Embryologie Labor des Kinderwunsch Instituts zu finden.

Gavi

Der Vitrifikator “Gavi” friert Eizellen oder Embryonen in einem vollautomatischen Prozess ein, indem sie in kürzester Zeit schonend auf -196°C abgekühlt und so optimal gelagert werden können. Dieser Vorgang muss in herkömmlichen Laboren von Hand durchgeführt werden und ist daher sehr fehleranfällig.

Geri

Der miniaturisierte Inkubator “Geri” hat individuell einstellbare Inkubationskammern für jeden Embryo. So können Störeinflüsse in diesem sehr frühen und empfindlichen Stadium der Entwicklung minimiert und der Embryo optimal in seinem Wachstum unterstützt werden. Sauerstoffkonzentration und Luftfeuchtigkeit werden präzise geregelt. Zusätzlich macht “Geri” Fotos von den Embryonen und zeichnet so den Entwicklungsprozess auf.

Wir freuen uns, dass sich dank dieser Investitionen der ohnehin schon hohe Standard unseres Labors noch weiter verbessert hat und wir Sie noch erfolgreicher auf Ihrem Weg zum Wunschkind unterstützen können. 

Neue Technologie macht kinderlosen Paaren Hoffnung

Das zweite Embryoskop mit Time Lapse System ist in Österreich eingetroffen, genauer gesagt im Kinderwunsch Institut in Dobl. Das Embryoskop der FertiliTech aus Dänemark ist ein High-End Gerät, das den Erfolg der gewünschten Schwangerschaft auf 89% steigen lässt. Bis jetzt konnte man befruchtete Eizellen nicht konstant überwachen und erhielt so keinen Aufschluss über die Schnelligkeit der Zellteilung. Die neue Technologie macht alle 12 Minuten ein Bild der Zellen - ein kleiner Film entsteht. In diesem sieht man wie schnell und vor allem wann die verschiedenen Stadien der Zellteilung durchlaufen werden. Das gibt Aufschluss über die Qualität der befruchteten Zelle. Nur die Zelle mit der optimalsten Entwicklung wird dann der Patientin eingesetzt. Das erklärt die hohe Erfolgsquote. Aber das ist nur ein Vorteil des Embryoskops. Ist eine Zelle auffällig, können Experten aus der ganzen Welt zugeschalten werden, das erleichtert auch jungen Embryologen die richtige Auswahl zu treffen.

  

„Als ich den Prototypen 2008 auf einer Messe in Amerika sah, wusste ich, dass dies die Zukunft ist“, meint Dr. Michael Schenk, der seither die Entwicklung des Embryoskops mitverfolgt hat. „Wir wollen unseren PatientInnen die bestmögliche Therapie anbieten, dank unserer eigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilung können wir das“. Unabhängige Studien, effektivere Therapien und die beste technische Ausrüstung locken so internationale PatientInnen nach Österreich. 

zu den Videos: 

Entwicklung bis zur Blastozyste
Entwicklung des Embryos bis zum 8-Zeller