Vier Wege der Befruchtung: Die In-vitro-Fertilisation (IVF)

Bei der In-vitro-Fertilisation (IVF) wird die Eizelle mit dem aufbereiteten Sperma in einer Petrischale zusammengebracht. Auf diese Weise findet eine spontane Befruchtung mit qualitativ hochwertigen Samenzellen statt, die auf naturnahe Weise selektiert werden. Die Reifung der Eizellen wird durch engmaschige Ultraschalluntersuchungen kontrolliert. Sobald die Follikel eine bestimmte Größe erreicht haben, kann der Eisprung durch die Gabe von hCG (humanes Choriongonadotropin) ausgelöst werden.

36 Stunden nach dieser Gabe erfolgt die transvaginale Punktion der Follikel. Dafür wird der Follikel mit einer feinen Nadel punktiert und die darin enthaltene Flüssigkeit mitsamt der Eizelle abgesaugt. Auch wenn der Vorgang nur wenige Minuten dauert, findet er unter einer leichten Narkose statt. So wird möglicher Stress reduziert und die Patientin kann nach einer kurzen Beobachtungsphase in einem unserer Patientenzimmer nach Hause gehen. Das benötigte Sperma wird bei durchgängigen Samenleitern durch Masturbation gewonnen. Dies kann bei uns im Kinderwunsch Institut oder auch bei Ihnen zu Hause erfolgen, wobei das Sperma in diesem Fall innerhalb einer Stunde zu uns gebracht werden muss.

Kommt eine IVF für mich in Frage?

Natürlich kann man niemals eine allgemeingültige Empfehlung aussprechen, schließlich hängen Fruchtbarkeit und die Erfolgschancen auf eine Schwangerschaft von so vielen unterschiedlichen Faktoren ab. Bei folgenden Erkrankungen könnte eine IVF der richtige Weg zu Ihrem Wunschkind sein:

 

  •      Verschluss der Eileiter
  •      Endometriose (Wucherung der Gebärmutterschleimheit)
  •      Polyzystrische Ovarien (PCO)
  •      Zustand nach Sterilisation der Frau

Voraussetzung für eine erfolgreiche Befruchtung ist in jedem Fall ein unauffälliger Samenbefund des Partners. 

IVF pure und IVF active

Mit unseren zwei patentierten Methoden IVF pure und IVF active bieten wir sowohl eine hormonfreie als auch eine durch Hormone unterstützte Variante an.

Bei der IVF pure verzichtet die Patientin auf die Gabe von Hormonen und setzt volles Vertrauen in ihren eigenen Körper. Der Vorteil ist, dass die regelmäßigen Injektionen wegfallen. Allerdings reift auf diesem Weg in der Regel nur eine Eizelle pro Zyklus heran. Dies vermindert einerseits die Chance auf eine erfolgreiche Befruchtung, senkt auf der anderen Seite aber die Kosten der IVF. Die IVF pure kommt für Patientinnen unter 35 Jahren mit einer normalen Eierstockreserve (dem Alter entsprechender Spiegel des Anti-Müller-Hormons) in Frage.

Bei der IVF active werden die Eierstöcke durch die Gabe von Hormonen zur Ausbildung mehrerer Eibläschen stimuliert. Dies hat den Vorteil, dass mehrere Eizellen befruchtet und der am besten entwickelte Embryo für den Transfer ausgesucht werden kann. Die aktive Beteiligung durch die Selbstinjektion der Hormone kann dabei für die Patientin ein sehr positives Erlebnis sein. Die IVF active kommt für Frauen jeden Alters in Frage, deren Eizellreserve normal oder nur geringfügig eingeschränkt ist und die auf die Gabe von FSH (Eibläschen Wachstum förderndes Hormon) reagieren.

 

 

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