Eizellbanken (Egg Freezing) sind die Zukunft – und die Ihrer Wunschkinder!

Zuerst: Wann entschließt man sich, eine Eizellbank aufzusuchen?

Es gibt viele Gründe, eine Eizellbank aufzusuchen: Auf der einen Seite nehmen Frauen, die sich im frühzeitigen Wechsel befinden und aufgrund von Karriere oder anderer Umstände sich erst zu einem späteren Zeitpunkt für eine Schwangerschaft entschließen die Möglichkeit wahr,  gespendete Eizellen für das eigene Kinderglück zu verwenden.

Nach dem neuen Fortpflanzungsmedizingesetz widerspricht es dem Gleichheitsgrundsatz, die Eizellspende weiterhin zu verbieten. So besteht auf der anderen Seite die Chance, dass Frauen das sogenannte "Egg Freezing" auch für sich selbst in Anspruch nehmen können. Sofern der Grund vergangene Krankheiten bzw. andere medizinischer Indikationen sind. Zum Beispiel das Fehlen der Eierstöcke oder etwa eine Tumorerkrankung, um nach einer späteren Chemotherapie noch gesunde, konservierte Eizellen zu besitzen. In anderen Fällen ist das Aufbewahren unbefruchteter Eizellen für eigene Zwecke weiterhin verboten.

Warum werden Eizellen "eingefroren"?

Bei fortgeschrittenem Alter altern auch die Eizellen bzw. werden weniger an der Zahl. Der Alterungsprozess der Ovarien tritt schrittweise zwischen ca. 30 und 37 Jahren ein, weshalb der "Einsatz" junger Eizellen von Vorteil ist.

Beim Egg Freezing, dem sogenannten Vitrifikationsverfahren, werden entnommene Eizellen in Sekundenbruchteilen auf minus 197 Grad Celsius schockgefroren, um konserviert zu werden. Es ist wissenschaftlich gesichert, dass die Eizellenqualität sich dadurch nicht verändert.

Wie sind Eizellbanken in Österreich gesetzlich geregelt? Was sind Voraussetzungen für eine Spende?

Das Fortpflanzungsmedizingesetz schreibt strenge Kontrollen und Auswahlverfahren vor: Die Spenderin der Eizellen darf nicht älter als 30 sein, die Empfängerin das Alter von 45 Jahren nicht überschritten haben.

Die freiwilligen Spenderinnen haben sich regelmäßigen Kontrolluntersuchungen zu unterziehen, und müssen strengste Kriterien erfüllen, was zum Beispiel Infektionsfreiheit, den Ausschluss von Erbkrankheiten, das Verbot der Einnahme von Drogen oder der Konsumation von Alkohol sowie Integrität und Fertilität umfasst. Zudem muss die Spenderin nach dem Ähnlichkeitsprinzip über ein ähnliches Aussehen, einen gleichwertigen Bildungsstand sowie Begabungen verfügen und auch die Blutgruppe spielt eine Rolle.

Was wir für Sie tun:

Alle diese Kriterien werden in einem Vorgespräch und einer Präimplantationsdiagnostik direkt am Kinderwunsch Institut abgeklärt. Als erste Institution in Österreich sind wir als Eizellbank zertifiziert und sind zur Lagerung und Verarbeitung von Eizellen berechtigt. Sie müssen nicht mehr ins Ausland reisen und werden vor Ort von uns betreut – vom Erstgespräch über die Entnahme und Befruchtung der Eizellen bis hin zum Wiedereinsetzen der Embryonen sind Sie bei uns in den besten Händen!

Hier finden Sie Näheres zum Thema!

Ihr
Dr. Michael Schenk, MAS

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