Deine Eizellspende kann Wünsche wahrmachen

Für manche Paare mit Kinderwunsch gibt es keine andere Möglichkeit als durch eine passende Eizellspende schwanger zu werden. Unter welchen Voraussetzungen du zur Spenderin werden kannst, wer deine Eizellen bekommen darf und wie der generelle Ablauf ist, wollen wir dir hier kurz erklären. 

 

 

 

Die Spenderin

Eizellauswahl

Die freiwilligen Spenderinnen müssen strengste Kriterien erfüllen und zu regelmäßigen Kontrolluntersuchungen ins Kinderwunsch Institut kommen. Dabei spielen unter anderem die Infektionsfreiheit, der Ausschluss von Erbkrankheiten, die Integrität und die Fertilität eine große Rolle. 

Ablauf

Nach der hormonellen Stimulation werden der Spenderin unter Vollnarkose zehn bis zwölf Eizellen entnommen. Diese werden mittels eines speziellen Vitrifikationsverfahrens innerhalb von Sekundenbruchteilen bei -197°C schockgefroren. Inzwischen ist wissenschaftlich weitestgehend abgesichert, dass das Einfrieren die Qualität der Eizellen nicht mindert. 

Auswahl der Spenderin 

Es gilt das Ähnlichkeitsprinzip. Wer sich ähnlich sieht, hat ähnliche Gene. Für die Auswahl der geeigneten Spenderin sind daher Augenfarbe, Teint, Haarfarbe, Körpergröße und Gewicht ausschlaggebend. Auch der höchste Ausbildungsabschluss und Begabungen sind wesentliche Auswahlkriterien. Die Blutgruppe beider Partner wird erhoben, um auch diese Familienähnlichkeit sicher zu stellen.

Risiko für Spenderin

Die Phase der Stimulation ist im Regelfall gut verträglich. Die im Eierstock wachsenden Eibläschen können ein gewisses Maß an Beschwerden verursachen. Das Risiko des Eingriffs selbst ist bei ultrakurzer Anästhesie sehr gering. Mögliche psychische Belastungen werden durch eine durchgehende Erreichbarkeit eines Teams von BetreuerInnen abgefangen. 

Die Empfängerin

Voraussetzungen

Potenzielle Zielgruppe: Frauen, üblicherweise über 40, bei denen mehrere IVF Versuche fehlgeschlagen sind, besonders wenn schlechte Eizellenqualität als Ursache angenommen wird, und Frauen, die ein vererbbares genetisches Leiden in sich tragen, das ihr Kind schwer beeinträchtigen könnte. Diese Indikation kann vorab mit Hilfe der Präimplantationsdiagnostik abgeklärt werden. Vorhergegangene Chemotherapie, Operationen an den Eierstöcken oder das Fehlen der Eierstöcke von Geburt an sind weitere Gründe, um eine Eizellenspende in Betracht zu ziehen.

Ausschlusskriterien

  • Bekannte Erbkrankheiten bei der Spenderin und ihrer Familie 
  • Häufig wechselnde Sexualpartner  
  • Drogen- und Alkoholkonsum  
  • Infektionskrankheiten

Ausgleich der Inanspruchnahme

Für jeden notwendigen Termin im Institut erhält die Spenderin 90,- Euro und zusätzlich das amtliche Kilometergeld. Für die körperliche und psychische Inanspruchnahme durch Eizellabsaugung und Narkose vergüten wir die Sätze der Gerichte für leichte, mittlere und starke Beschwerden individuell nach Verträglichkeit. Das sind 110, 220 beziehungsweise 330 Euro pro 24 Stunden als dokumentierte Barauslagen.

Kontaktieren Sie uns und erhalten Sie mehr Informationen rund um die Eizellspende!

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