Fortpflanzungsmedizinische Gesundenuntersuchung
Die durchschnittliche Österreicherin wünscht sich ihr erstes Kind mit 30 - eigentlich in der Blüte ihres Lebens - doch es besteht bereits ein gesteigertes Risiko, das durch eine frühzeitige Vorsorgeuntersuchung deutlich gesenkt werden kann.

Die Gründe für die zunehmend später werdende Familienplanung des Paares sind vielfältiger Natur, hängen unter anderem auch von der individuellen Karriereplanung ab.
Die medizinischen Ursachen für unerfüllten Kinderwunsch liegen ausgewogen zu jeweils 50 Prozent bei beiden Geschlechtern. Viele Frauen sind sich gar nicht darüber bewusst, dass bereits mit Ende 20, beziehungsweise Anfang 30 ihre Fruchtbarkeit nachhaltig abnimmt. So besteht bei einer Frau, die sich völliger Gesundheit erfreut, monatlich noch eine 20-prozentige Chance auf eine Schwangerschaft. Mit 40 Jahren reduziert sich diese Möglichkeit bereits auf 5 Prozent.

Speziell bei Männern können sich die Ursachen für Probleme bei der Fortpflanzung oft aus dem Lebensstil ergeben. Übermäßiges Radfahren, Rauchen oder durch Hormonpräparate gestütztes Krafttraining zählen dazu.

Die Fruchtbarkeit nimmt im Alter rapide ab. Darum ist Zeit in der Kinderwunschbehandlung das wichtigste Kapital. Der Faktor "Zeit" spielt vor allem in der Gegenwart eine zunehmende Rolle.

Eine frühzeitige fortpflanzungsmedizinische Gesundenuntersuchung
ist deshalb von so großer Bedeutung, da man anhand der Qualität der Eizellen und der Samenzellen, die die Analyse ergibt, den weiteren Verlauf der Fruchtbarkeit abschätzen und mögliche Risikofaktoren einschätzen kann.

In weiterer Folge besteht die Möglichkeit Eizellen und Samenzellen einfrieren zu lassen. Ist der Kinderwunsch dann vorhanden und der natürliche Weg der Empfängnis nicht möglich, kann man auf seine eigenen Eizellen zurückgreifen.
 Transvaginale Hydrolaparaskopie - TVHL